Es ist Februar. Mary sitzt in ihrem WG-Zimmer in Schwabing und starrt auf einen Bildschirm. Auf dem Schreibtisch: ein halb leerer Kaffeebecher, ein aufgeklapptes Notebook und drei ungelesene Tabs aus der Vorlesung Verteilte Systeme. Daneben liegt eine trockene Breze in einer Papiertüte.
Es ist Freitag, der dreizehnte. Draußen klopft der Regen an die Scheibe. Die Heizung gluckert. Und auf dem Bildschirm beginnt die 62. Münchner Sicherheitskonferenz, die MSC.
Mary schaltet den Livestream ein, weil ihr Professor in der Cybersecurity-Vorlesung gesagt hat: »Wer verstehen will, warum Europa aufrüstet und Milliarden in Defence Tech investiert, sollte sich die MSC anschauen.« Also schaltet sie ein. Under Destruction heißt der diesjährige Titel.
Bundeskanzler Friedrich Merz eröffnet die Konferenz im Bayerischen Hof. Seine Stimme ist fest, der Inhalt schwer. Er spricht von einem tiefen Graben, der sich zwischen Europa und den Vereinigten Staaten aufgetan hat. Von einer neuen Zeit, die von Großmachtpolitik geprägt sei. Das Wort, das immer wieder fällt, heißt Selbstbehauptung.
Mary schreibt in ihr Notizbuch: Selbstbehauptung. Klingt wie ein Seminar: Überlebenskampf für die europäische Gesellschaft.
Dann tritt US-Außenminister Marco Rubio ans Pult. Mary lehnt sich vor. Im vergangenen Jahr hatte Vizepräsident Vance die Europäer mit seiner Rede in Schockstarre versetzt, als er ihnen Demokratiedefizite vorwarf. Rubios Ton ist ein anderer – warm, fast schwärmerisch.
Er spricht von Mozart, Beethoven, Shakespeare und dem Kölner Dom. Von einer Zivilisation, die die Welt verändert habe. Mary hört den Satz: »Wir werden immer ein Kind Europas sein.«
Rubio wiederholt die Forderungen von Vance noch einmal freundlich, denkt sie.
Dann wird Rubio schärfer. Er spricht von einer dogmatischen Vision des freien Handels, die China reich und die westliche Welt abhängig gemacht habe. Von Massenmigration, die den Zusammenhalt der Gesellschaften bedrohe. Von einem Klimakult, der das eigene Volk verarmen lasse.
»Die grundlegende Frage ist: Was genau verteidigen wir? Denn Armeen kämpfen nicht für Abstraktionen. Armeen kämpfen für ein Volk. Für eine Lebensweise.«
Mary drückt auf Pause. Steht auf. Geht zum Fenster.
Er klingt auch wie ein autoritärer Vater, der den Kindern seinen Willen aufzwingt. Für eine Lebensweise. Aber wessen Lebensweise? Öl, Fracking-Gas, goldene Ornamente und McDonald’s? Wer entscheidet, was schützenswert ist?
Sie schaut auf die Osterwaldstraße hinunter. Ein Mann schiebt einen Kinderwagen durch den Regen. Eine alte Frau kämpft mit ihrem Regenschirm. Ein Lieferfahrer parkt in zweiter Reihe und stellt ein Paket zu.
Das hier. Diese Lebensweise. Kinderwagen, Regenschirme und eine trockene Brezn. Ist das schützenswert?
Sie klappt den Laptop zu und geht eine Runde im Englischen Garten spazieren, bevor der Tag endet. Am Samstag wird es dichter. Mary nimmt den Laptop in die Küche mit, während ihre Mitbewohnerin Müsli löffelt und fragt: »Was guckst du da?«
»Münchner Sicherheitskonferenz.«
»Klingt langweilig.«
»Ist es nicht.«
Ursula von der Leyen tritt ans Rednerpult. Sie spricht mit der kontrollierten Schärfe einer Frau, die weiß, dass Europa nicht mehr nur zuhören kann.
Mary hört den entscheidenden Satz: »Verändern oder sterben.« Das ukrainische Motto, das von der Leyen sich zu eigen macht.
Die Kommissionspräsidentin fordert, die europäische Beistandsklausel zum Leben zu erwecken: »Einer für alle und alle für einen. Das bedeutet Europa.«
Marys Mitbewohnerin blickt vom Müsli auf. »Hat sie gerade die drei Musketiere zitiert?«
»Ja. Es geht aber nicht um Athos, Porthos und Aramis, sondern um Artikel 42, Absatz 7 des EU-Vertrages.«
»Klingt trotzdem nach Musketieren.«
Von der Leyen spricht von 800 Milliarden Euro für einen Investitionsplan namens SAFE. Von Weltraumfähigkeiten, Nachrichtendiensten und Langstreckenwaffen. Keine Tabus. Sie nennt Russland einen Terrorstaat.
800 Milliarden Euro, denkt Mary. Für Verteidigung. Weil ein Mann in Moskau beschlossen hat, dass Grenzen nur Vorschläge sind.
Am Nachmittag steht Wolodymyr Selenskyj auf der Bühne. Nicht zugeschaltet aus Kiew – persönlich in München. Schwarzer Pulli und müde Augen.
Selenskyj wirbt für den EU-Beitritt der Ukraine bis 2027 und fordert Taurus-Marschflugkörper aus Deutschland. Er sagt, die ukrainische Armee sei die stärkste Europas. Und auf der Pressekonferenz fallen drei Worte, die Mary nicht mehr vergessen wird: »Müde, aber stark.«
Mary spürt, wie sich etwas in ihrem Magen zusammenzieht. Ein Knoten, der sich nicht lösen lässt.
Müde, aber stark. Sie denkt an die Geschichten, die Opa Manfred ihr erzählt hat. Über seine Kindheit nach dem Zweiten Weltkrieg. Über die Trümmerfrauen, die aus Ruinen ein neues Deutschland bauten.
Kann ein Krieg wieder so nah kommen?
In diesem Moment vibriert ihr Handy. Eine Nachricht von Opa Manfred auf Signal:
Manfred: Schaust du die Sicherheitskonferenz?
Mary: Ja. Selenskyj hat gerade gesprochen. Es macht mir Angst, Opa.
Manfred: Angst ist gut. Sie zeigt dir, dass du verstehst, was auf dem Spiel steht. Wenn sie zu stark wird, kehre ein an den Ort, an dem du früher Ruhe gefunden hast.
Mary: Ich meine nur: 800 Milliarden für Verteidigung. Drohnen. Langstreckenwaffen.
Manfred: Ja, das ist viel Geld. Sag mal, gehst du eigentlich auf das Start-up-Event?
Mary: Ja, das fängt bald an.
Manfred: Zögere nicht, viel Spaß dabei.
Mary: Danke, Opa.
Sie legt das Handy weg und klappt ihren Laptop zu. Die Küche ist still. Ihre Mitbewohnerin ist längst weg. Dank Opa lockert sich der Knoten in Marys Magen ein wenig. Sie zieht ihre Jacke an und nimmt die U6 in die Innenstadt.
Die IHK für München und Oberbayern liegt am Max-Joseph-Platz, nur wenige Gehminuten vom Bayerischen Hof entfernt. Aber es ist eine andere Welt. Keine Sicherheitsschleusen mit bewaffneten Polizisten, keine Scharfschützen auf den Dächern, keine Straßensperren. Stattdessen: ein Empfangstisch, ein Badge mit ihrem Namen und eine junge Frau, die sagt: »Willkommen im MSC Start-up-Hub. Kaffee gibt’s im Atrium.«
Mary streift sich den Badge über den Kopf. Im Atrium summt es wie in einem Bienenstock. Menschen stehen in Grüppchen, Laptops unter dem Arm, Handys am Ohr.
Im Börsensaal läuft gerade das Panel »High-Tech, Low Impact? Europe’s Fight for Relevance«. Mary stellt sich an die Wand. Auf der Bühne sitzt Helmut Schönenberger von der UnternehmerTUM – Mary kennt ihn vom Orientierungstag in Garching. Neben ihm steht Philipp Gerbert, der CEO der TUM Venture Labs: »Wir bilden den Maschinenraum europäischer technologischer Souveränität.«
Maschinenraum. Mary schaut sich um. An der Wand hängt ein Banner: Autonomous Systems, AI, New Space, Energy Resilience. Marys Blick bleibt bei Cybersecurity hängen.
Nach der Paneldiskussion erkundet sie die Ausstellung. Sie bleibt vor einem Stand stehen, der anders wirkt als die anderen. Kein Hochglanz-Design, keine bunten Animationen. Stattdessen: ein schwarzer Tisch, darauf eine graue Drohne, ein Interceptor-Modell, das die anderen Drohnen zerstören soll, schmal und aggressiv. Das Ding erinnert Mary ein wenig an die Robotik-Libelle aus dem Deutschen Museum, nur ist sie sehr viel robuster. Daneben ein Bildschirm mit der Aufschrift »TYTAN Technologies – European Air Defence«. Auf einmal blickt sie in ein bekanntes Gesicht.
»Balázs?«
Der Mann dreht sich zu ihr. Anfang dreißig, dunkle Haare und wache Augen. Er trägt einen dunkelblauen Anzug, aber die Art, wie er die Ärmel hochgeschoben hat, verrät den rastlosen Antrieb eines Ingenieurs.
»Mary? TUM, oder?« Er freut sich. »Ja, MakerSpace Garching. Du baust doch die Wetterstationen mit deinem Opa.«
»Ja. Und du hast eine eVTOL-Drohne gebaut.« Mary deutet auf den Interceptor. »Ist das die Weiterentwicklung?«
Balázs Nagy lacht kurz. »Nicht ganz. Wir haben Tytan gegründet. Autonome Abfangdrohnen gegen unbemannte Luftbedrohungen.«
Mary mustert das Modell. Sechs Kilogramm. 350 Stundenkilometer. 25 Kilometer Reichweite. Auf dem Bildschirm dahinter: ein Video, das zeigt, wie es eine feindliche Drohne erfasst, verfolgt und in der Luft zerstört. Die KI steuert. Der Mensch überwacht nur noch.
Battlefield-tested in Ukraine, liest Mary auf dem Banner. »Ihr seid wirklich an der Front?«
»Einige aus dem Team waren da, ja.« Balázs‘ Stimme wird leiser. »Man kann echte Systeme nicht im Labor validieren. Man muss dahin, wo die Bedrohung real ist.«
Mary schweigt einen Moment. Sie erinnert sich an die studentische Gruppe im MakerSpace. Daran, dass das Bayerische Rote Kreuz Pilotpartner war. Und an das Video, das zeigte, wie die Drohne zum ersten Mal einen Defibrillator transportierte – das Surren der Rotoren, der Jubel, als sie das Ziel traf. Jetzt steht er hier.
»Balázs, ich muss dich etwas fragen.« Mary zögert. »Wenn wir Drohnen einsetzen, um andere Drohnen zu zerstören, sichert das unsere Freiheit?«
Balázs sieht sie an. Nicht belehrend. Nicht abwehrend. Nachdenklich.
»Letztlich ja«, sagt er. »Weil die Alternative ist, dass russische Drohnen über europäischen Städten fliegen und niemand sie aufhält. In der Ukraine sterben jeden Tag Menschen, weil die Luftverteidigung nicht schnell genug skaliert. Wir bauen Systeme, die genau das ändern. Kostengünstig. Autonom. In Serie.«
Er tippt auf den Bildschirm. Das Bundesamt für Ausrüstung der Bundeswehr hat einen Vertrag mit Tytan abgeschlossen – Drohnenabwehr für Bundeswehrliegenschaften. Die Produktion läuft in München. 45 Millionen Euro Finanzierung, Investoren wie Lakestar und OTB Ventures.
»Wir haben hier in Deutschland alles, was wir brauchen«, sagt Balázs. »Talent, Industrie, Kapital. Wir müssen jetzt nur zusammenhalten und liefern.«
Mary nickt langsam. Sie will widersprechen, aber sie findet kein Argument, das stärker ist als die Bilder aus der Ukraine, die Geschichten, die sie am Morgen im Livestream gesehen hat.
Vielleicht hat er recht, denkt sie. Vielleicht ist Verteidigung kein Widerspruch zu meinen Werten. Vielleicht ist sie die Voraussetzung dafür, dass ich überhaupt Werte haben kann.
Eine Frau mit aufrechter Haltung, großem Gefolge und Fotograf tritt an den Stand. Balázs wendet sich ihr zu.
»Frau Ministerin, willkommen bei Tytan.«
Die Wirtschaftsministerin schüttelt Balázs die Hand. Sie betrachtet die Interceptor-Drohne, stellt drei Fragen – präzise, ohne Smalltalk – und hört zu. Mary tritt einen Schritt zurück. Sie riecht das frische Aftershave eines Begleiters und beobachtet, wie Balázs antwortet: routiniert, klar, als hätte er das schon oft gemacht.
Der Austausch dauert nur wenige Minuten, dann knipst der Fotograf ein paar Bilder und die Entourage der Ministerin geht weiter.
Balázs dreht sich zu Mary. »Sorry für die Unterbrechung. Baust du noch deine Wetterstationen?«
»Ja. Sie kosten 200 Euro. Inklusive Sensorik und Software.« Mary lächelt. »Aber ohne Splittergefechtskopf.«
Balázs lacht. »Noch nicht.«
Mary verabschiedet sich von Balázs und verlässt die IHK durch den Hauptausgang.
800 Milliarden für SAFE. 15 Millionen für Tytan. 200 Euro für Wetterdaten. Verändern oder sterben, hat von der Leyen gesagt. Ist es Zeit, mich zu verändern?
Draußen ist die Luft kalt und feucht. Der Regen hat aufgehört, aber die Pfützen auf dem Asphalt spiegeln das Licht der Straßenlaternen. In diesem Moment fährt eine Straßenbahn an ihr vorbei – in Tarnfarben. Grün, braun, grau. Auf der Seite ein Schriftzug: »Wir.Dienen.Deutschland.«
Mary bleibt stehen. Etwas stört sie.
Eine Straßenbahn. In Tarnfarben. In der Münchner Innenstadt. Wovor muss sie sich tarnen? Saupreißn?
Die Tram verschwindet um die Ecke.
Nein, es ist Werbung. Ich soll mich bewerben. Die Bundeswehr hat ein Recruiting-Problem und meine Generation soll es lösen.
Dann biegt sie rechts in die Windenmacherstraße ein. Etwas widerstrebt ihr an dem Gedanken.
Ich respektiere Balázs. Und ja, es klingt logisch – wehrhaft sein, damit ich nicht angegriffen werde. Aber ist es auch weise? Ich gehe auch nicht ins Fitnessstudio, um viele Muskeln aufzubauen, damit ich andere theoretisch verprügeln könnte, wenn ich es müsste. Sollte ich für meine eigene Freiheit andere Menschen töten?
Als sich ihr Blick von den Schaufenstern des Modegeschäfts Lodenfrey löst, sieht sie die beiden Zwiebelhauben der Frauenkirche aus nächster Nähe vor sich auftauchen. Mary tritt durch das Hauptportal. Ihre Schritte hallen auf dem Steinboden. Mattes Licht fällt durch die farbigen Glasfenster. Ein Geruch von Weihrauch und Jahrhunderten.
Wie eine Festung gegen den Sturm.
Mary blickt zur Decke und sieht das Sterngewölbe. Die mächtigen grauen Pfeiler stützen das Gewölbe, als würden sie Himmel und Erde verbinden. Sie hält inne und blickt auf das große Holzkreuz, das von der Decke hängt.
Dann geht sie nach links und kommt vor dem Meer der vielen Kerzen, die die Besucher angebrannt haben, zur Ruhe.
Eigentlich ist sie nicht religiös. Sie hat nie wirklich gebetet. Aber Opa Manfred hat sie als Jugendliche oft hierher mitgenommen, nach dem Unfall ihrer Eltern. Damals, als die Welt keinen Sinn mehr ergab. Als sie nicht wusste, wohin mit der Trauer, die sich in ihr ausbreitete wie dunkle Tinte in Wasser. Da hat ihr dieser Ort Trost gespendet. Nicht durch Antworten, sondern durch Stille.
»Gott sieht dich«, hatte Opa Manfred stets gesagt. »Auch wenn du dich verloren fühlst.«
Mary wirft einen Euro in das Kästchen und zündet eine Kerze an. Die Flamme flackert leicht und wirft einen tänzelnden Schatten auf die bronzene Figur der Maria, die darüber am Pfeiler hängt.
Mary schließt die Augen. Versucht zu beten. Aber es kommen keine Worte.
Stattdessen kommen die Bilder: Rubios Satz über Armeen, die für eine Lebensweise kämpfen. Die 800 Milliarden. Selenskyjs müde Augen. Balázs, der im MakerSpace Defibrillator-Drohnen fliegen ließ und jetzt Interceptor-Drohnen an die Front liefert.
»Mama, Papa«, flüstert sie. »Ich weiß nicht, ob ihr mich hören könnt. Ich weiß nicht mal, ob ich daran glaube. Aber falls doch – ich hoffe, ihr habt euren Frieden gefunden.«
Ihre Stimme bricht am Ende des Satzes. Nur ein feiner Riss, aber wer hinhört bemerkt ihn.
Dann erklingt die Orgel. Maurice Duruflé, Requiem. Die tiefen Töne steigen aus den Pfeifen und versetzen das Kirchenschiff in Schwingung. Mary spürt sie im Brustkorb.
Als sie ihre Augen öffnet, brennt ihre Opferkerze weiter. Gleichgültig. Stumm.
Auf dem Weg zum Ausgang bemerkt Mary den Teufelstritt, an dem sie schon so oft vorbeigegangen sein muss.
Ein Fußabdruck im Marmorboden. Der Legende nach stand der Teufel hier und sah keine Fenster, nur Pfeiler – er glaubte, in einer Kirche ohne Licht zu stehen. Als er weiterging und die Wahrheit erkannte, stampfte er auf den Boden auf.
Mary stellt ihren Fuß in die Vertiefung. Ihr Schuh ist deutlich zu klein.
Mindestens Schuhgröße 46 – wohl keine Frau. Oder wenn, dann eine, die auf sehr großem Fuß gelebt hat.
Sie schaut auf. Von hier aus überblickt sie das gesamte Kirchenschiff bis zum Holzkreuz am anderen Ende, an dem Jesus Christus hängt.
Vielleicht hinterlässt das Böse seine Spuren nicht im Stein. Sondern in uns. In unseren Gedanken, Worten und Handlungen. In dem, was wir anderen antun, wenn wir sie verletzen.
Die Orgel verklingt. Mary tritt aus der Kirche und ein Windstoß zerzaust ihre Haare. Die kalte Luft pustet ihr ins Gesicht, macht sie frisch und wach.
Ich werde keine Technologie bauen, die das Leben zerstört. Aus dem All sieht man nur Menschen und kann Ukrainer von Russen nicht unterscheiden.
Ich will Technologie nutzen, um das Leben zu bewahren.
Sie biegt in die Kaufingerstraße ein, die voller Menschen ist. Am Marienplatz kauft sich Mary eine Breze. Sie beißt hinein – salzig, warm, knusprig. Ein einfacher Geschmack, der nach München schmeckt. Dann fährt sie mit der U6 nach Hause.







